Hubschrauberlandeplatz am Universitätsklinikum Jena wird grundlegend saniert
Eine Baustelle in luftiger Höhe mit Aussicht und besonderen Rahmenbedingungen
Seit Juni 2026 laufen am Universitätsklinikum Jena in Lobeda die Sanierungsarbeiten am Hubschrauberlandeplatz. Eine außergewöhnliche Baustelle – hoch über dem Klinikum und mitten im laufenden Klinikbetrieb.
Direkt unter dem Hubschrauberlandeplatz befinden sich Zentral-OP, Intensivstationen, Endoskopie und Radiologie. Entsprechend anspruchsvoll sind Bauablauf und Baustellenlogistik. Lärm- und Staubbelastungen sowie Beeinträchtigungen des laufenden Klinikbetriebs müssen so gering wie möglich gehalten werden.
Der vor rund 25 Jahren errichtete Landeplatz wird intensiv genutzt – jährlich finden hier etwa 600 Flugbewegungen statt. Witterung und dauerhafte Beanspruchung haben ihre Spuren hinterlassen.
Die Sanierung umfasst deshalb weit mehr als die Erneuerung der Oberfläche. Der Landeplatz wird baulich und technisch ertüchtigt. Eine besondere Herausforderung ist die bestehende Tragkonstruktion: Die Plattform ist als Stahlbetonkonstruktion auf Stützen und Balken ausgebildet und unmittelbar in das Tragwerk des Klinikgebäudes eingebunden. Bereits im Vorfeld wurden hierzu umfangreiche statische Untersuchungen durchgeführt.
Mit unserer Erfahrung bei anspruchsvollen Planungsaufgaben und der engen Verzahnung von Objekt- und Tragwerksplanung konnten wir im Vergabeverfahren überzeugen und haben den Zuschlag für zwei Lose erhalten: die Objektplanung Gebäude und die Tragwerksplanung.
Bild: KI-generierte Visualisierung, keine originalgetreue Darstellung